...Fach...
Investments
               ...begriffe...
A   B   C   D   E   F   G   H   I   J   K   L   M   N   O   P   Q   R   S   T   U   V   W   X   Y   Z
Absicherung
Die Kurse der Aktien, Renten und Devisen unterliegen Schwankungen, die mit Hilfe von modernen Finanzinstrumenten (Futures, Optionen, Swaps) im Fondsvermögen abgesichert werden können.
nach oben

Aktie
Wertpapier, das dem Eigentümer ein Anteilsrecht an einer Aktiengesellschaft verbrieft.
nach oben

Aktienanalyse
Die Aktienanalyse ist ein Verfahren zur Bewertung der Ertragskraft eines Unternehmens bzw. der Kurschancen der entsprechenden Aktie. Sie dient als Entscheidungsgrundlage für den Kauf bzw. Verkauf von Aktien.
nach oben

Aktienfonds
Investmentfonds, die ausschließlich oder hauptsächlich in Aktien investieren.
nach oben

Aktienmarkt
Allgemeine Bezeichnung für sämtliche Organisationsformen des Aktienhandels. Der Aktienhandel findet börslich (Parketthandel) oder außerbörslich (Telefonhandel und XETRA-Handel) statt. Der Aktienmarkt in Deutschland unterscheidet den amtlichen Handel, geregelten Markt, den Freiverkehr sowie seit Anfang 1997 den Neuen Markt.
nach oben

Altersvorsorge-Sondervermögen (AS-Fonds)
Diese Fonds sind gesetzlich geregelt und unterliegen besonderen Anlagevorschriften zum Zweck der privaten Altersvorsorge. Sie bieten ein ausgewogenes substanzorientiertes Portfolio, da sie den Vorteil der Aktienanlage mit der Anlage in Rentenpapieren und auch Immobilienfonds-Anteilen kombinieren.

Die Anlagerichtlinien sind konkret:
- Mind. 51% in Substanzwerte (Aktien und Immobilienfonds)
- Mind. 21%, max. 51% in Aktien
- Max. 30% in Immobilienfonds
- Max. 30% Währungsrisiko
- Einsatzderivativer Finanzinstrumente nur für Absicherungszwecke
- Erträge werden thesauriert
nach oben

Anteilschein
Wertpapier, in dem die Ansprüche des Anteilinhabers gegenüber der Kapitalanlagegesellschaft dokumentiert sind. Der Anteilschein bzw. das Investment-Zertifikat ist eine Urkunde, die dem Inhaber das Miteigentum am Fondsvermögen verbrieft.
nach oben

Anteilwert
Wert des Fondsvermögens geteilt durch die Anzahl der ausgegebenen Fondsanteile. Der Anteilwert der Investmentfonds wird börsentäglich ermittelt.
nach oben

Aufgeld
siehe Ausgabeaufschlag
nach oben

Ausgabeaufschlag
Einmalige Gebühr, die bei dem Erwerb von Fondsanteilen anfällt.
nach oben

Ausgabepreis
Preis, der beim Kauf von Fondsanteilen zugrunde gelegt wird. Anteilwert zuzüglich Ausgabeaufschlag.
nach oben

Baisse 
Mit Baisse wird ein meist längere Zeit andauernder allgemeiner Kursrückgang bezeichnet. Gegensatz: Hausse.
nach oben

Blue Chips
Gebräuchliche Bezeichnung für Aktien substanz- und ertragsstarker Unternehmen mit einer hohen Börsenkapitalisierung und einem entsprechend hohen Marktgewicht.
nach oben

Bond
Ein Bond ist ein festverzinsliches Wertpapier
nach oben

Brady Bonds
Bei Brady Bonds handelt es sich um langfristige Verbindlichkeiten der Schwellenländer, wobei diese Papiere in den meisten Fällen durch Staatsanleihen besichert sind. Die Brady Bonds zählen zu den größten und liquidesten Anleihetiteln der Schwellenländern.
nach oben

BVI (Bundesverband Deutscher Investment-Gesellschaften e.V.)
Gegründet am 25. März 1970 in Frankfurt. Zweck ist die Förderung der Investmentidee und die Wahrung der gemeinsamen Interessen seiner Mitglieder. BVI im Internet.
nach oben

Cost-Average-Effekt (Durchschnittskosten-Effekt) 
Bei Anlageplänen mit regelmäßigen Einzahlungen erreicht der Anleger, daß bei fallenden Kursen mehr, bei steigenden Kursen entsprechend weniger Fondsanteile erworben werden. Diese regelmäßige Einzahlung gleichbleibender Beträge über einen längeren Zeitraum hat für den Anleger den Vorteil, daß er die Anteile bei unterschiedlichen Ausgabepreisen zu einem insgesamt günstigeren Durchschnittspreis kauft. Zudem wirkt sich positiv aus, daß der Anleger im Rahmen eines Sparprogramms auch Anteils-Bruchteile erwirbt und den Kauf nicht auf volle Stücke abstellen muß.
nach oben

Dachfonds 
Investmentfonds, die ihr Kapital vollständig oder zum Teil in Anteilen anderer Investmentfonds investieren
nach oben

Depotbank
Die Investmentgesellschaft darf die von ihr aufgelegten Sondervermögen nicht selbst verwahren, sondern muß damit ein anderes Kreditinstitut beauftragen, welches dann die Depotbank-Funktion übernimmt.
nach oben

Diskontsatz
Zinssatz, zu dem die Bundesbank Wechsel von den Banken kauft.
nach oben

Diversifikation
Diversifikation bedeutet im Bereich der Kapitalanlage die Streuung des Vermögens auf unterschiedliche Anlageformen bzw. -werte. Ziel ist ein Portfolio mit einer möglichst hohen Rendite bei gleichzeitig möglichst geringem Risiko.
nach oben

Duration
Durchschnittliche Bindungsdauer des in einem Wertpapier oder Wertpapiervermögen angelegten Kapitals. Durch zwischenzeitliche Zinszahlungen auf das angelegte Kapital ist die Duration kürzer als die Restlaufzeit der Titel.
nach oben

Durchschnittskosten-Effekt
siehe Cost-Average-Effekt
nach oben

EWS-Bandbreiten 
Im Europäischen Währungssystem EWS sind die Währungen der Mitgliedstaaten über die Verrechnungseinheit ECU aneinander gekoppelt. Innerhalb bestimmter Schwankungsbreiten können die Währungen um einen bestimmten Mittelkurs schwanken, ohne daß die jeweiligen Notenbanken kursstabilisierend eingreifen. Seit August 1993 gelten Bandbreiten von plus/minus 15 %.
nach oben

Fed Funds 
Repräsentativer Geldmarktzinssatz in den USA; die US-amerikanische Notenbank (kurz: Fed) kontrolliert diesen Satz durch ihre Liquiditätssteuerung.
nach oben

Festverzinsliche Wertpapiere
Wertpapiere mit einer feststehenden gleichbleibenden Verzinsung (Nominalverzinsung). Der Anleger gewährt dem Emittenten quasi ein Darlehen in Höhe des Nennwertes und hat Anspruch auf eine feste nominale Verzinsung sowie Rückzahlung zu 100% zum Laufzeitende.
nach oben

FIBOR (Frankfurt Inter Bank Offered Rate)
Repräsentativer Geldmarktsatz in Deutschland (3 oder 6 Monate) für Gelder unter Banken. Dieser Geldmarktsatz liegt über den Termingeldzinsen, da für inländische private Termingeldanlagen eine Mindestreservepflicht besteht, während Einlagen der Banken sowie Euro-Termingeld mindestreservebefreit sind. (An die Stelle des FIBOR tritt z.B. in Großbritannien der LIBOR- London Inter Bank Offered Rate)
nach oben

Fonds
Kurzbezeichnung für die von einer Kapitalanlagegesellschaft verwalteten Sondervermögen, die in Wertpapieren oder Immobilien angelegt sind. Siehe auch Sondervermögen.
nach oben

Fonds ohne Ausgabeaufschlag (Trading Fonds)
Bei diesen Fonds werden anstelle des sonst üblichen Ausgabeaufschlages eine höhere laufende Verwaltungsvergütung sowie z.T. auch eine erfolgsbezogene Vergütung erhoben.
Fonds ohne Ausgabeaufschlag (Typ O) sind geeignet für bewegliche Investoren, die kurz investieren oder einfach öfter wechseln möchten.
nach oben

Geldmarktfonds 
Investmentfonds, die ausschließlich oder überwiegend in Geldmarkttitel und liquiden Papieren mit sehr kurzen Laufzeiten investieren. Zu den Geldmarktinstrumenten zählen neben Termingeldern, Schuldscheindarlehen und Anleihen mit kurzer Restlaufzeit auch Commercial Papers und Einlagen bei Banken (Certificates of Deposit). Der Vorteil gegenüber Termingeldern oder Spareinlagen besteht darin, daß man nicht an bestimmte Fristen von 30, 60 oder 90 Tagen gebunden ist, sondern - bei attraktiver Verzinsung - jederzeit über das Geld verfügen kann.
nach oben

Geldmarktnahe Fonds
Investmentfonds, die in festverzinsliche Wertpapiere mit kurzen Restlaufzeiten und variabel verzinslichen Anleihen sowie daneben in Termingeldern investieren. Ziel ist es, eine möglichst stetige, von Zinsschwankungen weitgehend unabhängige Wertentwicklung in der jeweiligen Fondswährung zu erwirtschaften.
nach oben

Gemischte Fonds
Investmentfonds, die sowohl in Aktien als auch in festverzinsliche Wertpapiere investieren.
nach oben

Hausse 
Mit Hausse wird ein meist längere Zeit andauernder allgemeiner Kursanstieg bezeichnet. Gegensatz: Baisse.
nach oben

Index 
Errechneter Durchschnitt der Kurse am Aktienmarkt. "Meßlatte" für den Anlageerfolg von Fonds. Am deutschen Aktienmarkt spiegelt der DAX-Index die Kursentwicklung der 30 umsatzstärksten/meistgehandelten deutschen Aktientitel wider und ist das bekannteste Marktbarometer.
nach oben

Investitionsgrad eines Fonds
Anteil der Fondsmittel, der aktuell in Wertpapieren investiert ist.
nach oben

Investmentfonds
Siehe Fonds nach oben

Konsolidierung  
Stabilisierung der Kursentwicklung an der Börse nach stärkeren Schwankungen.
nach oben

Kupon
Einem festverzinslichen Wertpapier oder einer Aktie beigefügter Zins- oder Dividendenschein.
nach oben

Laufzeitfonds 
Fonds mit einer begrenzten Laufzeit.
nach oben

Leitzinsen
Von der Bundesbank festgesetzter Zinssatz für die Abgabe von Zentralbankgeld Die Leitzinsen beeinflussen das Zinsniveau am Geldmarkt. Siehe auch Diskontsatz, Lombardsatz und Wertpapierpensionssatz
nach oben

Lombardsatz
Zinssatz der Bundesbank für die Kreditgewährung an Banken gegen Verpfändung von Wertpapieren für die Überbrückung vorübergehender Liquiditätsbedürfnisse.
nach oben

Obligation   
Siehe Festverzinsliches Wertpapier.
nach oben

Optionsanleihe
Festverzinsliches Wertpapier, das mit Zusatzrechten, den Optionsrechten /-scheinen, ausgestattet ist, die zum Kauf einer in den Optionsbedingungen festgelegten Anzahl von Aktien in einem bestimmten Zeitraum zu einem festen Optionspreis berechtigt.
nach oben

Performance/messung 
Siehe Wertentwicklung
nach oben

Rating  
Beurteilung der Bonität, das heißt der Zahlungsfähigkeit und -willigkeit eines Schuldners (Emittenten). Unabhängige Agenturen bedienen sich bei dieser Klassifizierung bestimmter Kennziffern, sog. Rating-Skalen (z.B. von AAA für die beste Bonität bis D für mangelnde Zahlungsfähigkeit).
nach oben

Rendite
Gesamterfolg einer Anlage, in der Regel bestehend aus Zins- und Dividendenerträgen sowie den Kursveränderungen, in Relation gesetzt zum investierten Kapital.
nach oben

Rentenfonds
Investmentfonds, die ausschließlich oder überwiegend festverzinsliche Wertpapiere enthalten.
nach oben

Risikoklasse
Die Risikoklasse ist eine Orientierungsgröße für die persönliche Risikobereitschaft des Anlegers und für die mit einer einzelnen Vermögensanlage verbundenen Risiken. Fonds der DWS-Gruppe sind in die Risikoklassen 1 (geringes Risiko) bis 4 (vergleichsweise hohes Risiko) eingeteilt. Z.B. weisen Geldmarktfonds einen weitgehend stabilen Kursverlauf auf, d.h. sie haben ein sehr begrenztes Risiko und sind daher in die Risikoklasse 1 eingeordnet.
Aktien-Branchenfonds, bei denen einer überdurchschnittlich hohen Ertragserwartung auch entsprechende Risiken gegenüberstehen, haben die Risikoklasse 4 erhalten. Bei den Fondsportraits wird die Risikoklasse des jeweiligen Fonds aufgeführt.
Risikoklasse - Beispielhafte Fondsgruppen:
1. Geldmarktfonds, geldmarktnahe Fonds
2. Rentenfonds, international gestreute Rentenfonds überwiegend in Hartwährungen, kurzlaufende Rentenfonds in Hartwährungen
3. Internationale Rentenfonds mit erheblichen ungesicherten Währungspositionen, deutsche Aktienfonds, internationale Aktienfonds, Länderfonds in europäischen Hartwährungen
4. Regionen- und Branchenfonds, Emerging Markets-Fond
nach oben

Rücknahmepreis
Preis, den der Anleger bei der Rückgabe der Fondsanteile erhält. Der Rücknahmepreis entspricht dem Anteilwert.
nach oben

Sondervermögen 
Das bei der Investmentgesellschaft gegen Ausgabe von Anteilscheinen eingelegte Kapital und die damit angeschafften Vermögensgegenstände bilden ein Sondervermögen. Das Sondervermögen muß von dem eigenen Vermögen der Investmentgesellschaft getrennt gehalten werden. Investmentgesellschaften dürfen mehrere Sondervermögen bilden, die sich durch ihre Namen unterscheiden und getrennt gehalten werden müssen. Das Sondervermögen haftet nicht für Verbindlichkeiten der Investmentgesellschaft. Siehe auch Fonds
nach oben

Steueroptimierte Fonds
Investmentfonds, die speziell für ertragsorientierte Anleger mit hoher Steuerprogression konzipiert wurden.
nach oben

Thesaurierung, thesaurierend 
Bei thesaurierenden Fonds werden die Erträge, z.B. die Dividenden aus Aktien und Zinserträge aus Anleihen, nicht ausgeschüttet, sondern direkt dem Fondsvermögen zugeführt und investiert. Durch die automatische Wiederanlage ergibt sich ein Zinseszinseffekt.
nach oben

Trading
Kurzfristige Käufe und Verkäufe von Wertpapieren mit dem Ziel, kurzfristige Kursschwankungen auszunutzen.
nach oben

Trading Fonds
Siehe Fonds ohne Ausgabeaufschlag
nach oben

Umbrella Fonds 
Familie von Investmentfonds, die rechtlich zusammengefaßt sind.
nach oben

Umlaufsrendite
Durchschnittliche Rendite aller im Umlauf befindlichen festverzinslichen Wertpapiere, die regelmäßig von der Bundesbank errechnet wird.
nach oben

Vermögenswirksame Leistungen 
Vermögenswirksame Leistungen sind freiwillige Sozialleistungen des Arbeitgebers. Sie werden gemäß Tarifvertrag zusätzlich zum Lohn oder Gehalt gezahlt. Die Spanne liegt zwischen 13 und 78 DM monatlich.
nach oben

Verwaltungsvergütung
Gebühr, die für die Verwaltung und das Management des Fonds von der Gesellschaft dem Fonds in Rechnung gestellt wird.
nach oben

Volatilität
Eine Größe für die erwartete oder historische Schwankungsbreite des Basiswerts (z.B. Aktie) während eines bestimmten Zeitraumes.
nach oben

Wandelanleihe 
Anleihe, die dem Eigentümer das Recht einräumt, die Anleihe während eines bestimmten Zeitraumes unter vorher festgelegten Bedingungen und in einem festen Umwandlungsverhältnis in Aktien zu tauschen.
nach oben

Wertentwicklung
Der Erfolg einer Investmentanlage wird an der Wertentwicklung der Anteile gemessen. Als Basis für die Wertberechnung werden die Anteilwerte (Rücknahmepreise) herangezogen, unter Hinzurechnung zwischenzeitlicher Ausschüttungen, die z.B. im Rahmen der Investmentkonten bei der DWS kostenfrei reinvestiert werden (BVI-Methode).
nach oben

Wertpapierpensionssatz
Dieser "dritte Leitzinssatz" wird von der Bundesbank zur Feinsteuerung ihrer Geldpolitik eingesetzt. Es werden lombardfähige Wertpapiere verwendet, die die Banken nach 30 Tagen zurücknehmen.
nach oben

Wertpapierkennummer
Die Wertpapierkennummer (WKN) ist eine sechsstellige Zahl, die jedes Wertpapier - also auch jeden Fonds - eindeutig identifiziert.
nach oben

Zwischengewinn   
Der Zwischengewinn umfaßt die vom Fonds bis zu diesem Zeitpunkt erwirtschafteten, aber noch nicht ausgeschütteten oder thesaurierten Zinsen, zinsähnliche Erträge und Ansprüche auf derartige Erträge.
nach oben

nach oben
mehr Informationen erhalten Sie unter info@clauswaldner.de